Internetanbieter Sperren, Blockaden und Drosselungen

Warum sperrt der Internetanbieter Whatsapp?

Einige Mobilfunkanbieter weltweit sperren mobile Nachrichtendienste (Messenger) wie Whatsapp, Telegram, Skype, Theema, Viber usw. um auch die eigene Geschäftsgrundlage nicht zu untergraben. Da die Mobilfunkanbieter davon leben, dass Kunden auch für die Übertragung von Nachrichten (SMS) geld bezahlen, sind diese Nachrichtendienste nicht besonders beliebt. Das Datenvolumen, welches dabei verbraucht wird und über das die Provider ebenso Geld verdienen, ist nur sehr gering. Gerade auch auf Reisen erhalten die Anbieter über geführte Gespräche, gesendete Nachrichten usw. durch die Roamingtarif ein sehr gutes Zubrot.

In der Türkei werden diese Dienste gesperrt, da sie sich der staatlichen Überwachung entziehen. Das mag ein weitere oftmals nicht ausgesprochener Grund dafür sein.

Wie kann man aber den eigenen Provider effektiv umgehen um auch weiterhin stabile verbindungen auch mobil mit seinem Nachrichtendienst zu erhalten?

Die Antwort ist eigentlich nur ein VPN-Service.
Durch die VPN Verbindung vom eigenen Smartphone wird eine verschlüsselte Verbindung, die auch für den eigenen Internetanbieter nicht einsehbar ist geschaffen. Der Provider kann dadurch nicht erkennen, was darüber eigentlich läuft, dadurch kann er auch nicht selektiv diesen Datenverkehr der Anbieter wie Whatsapp, Viber, Threema, Telegram, Skype usw. sperren oder blockieren. Dadurch sind diese einwandfrei angebunden und man erhält und sendet wieder ungehindert Nachrichten oder führ auch kostenlose Gespräche darüber.

Zusätzlich bieten einige Nachrichtendienste auch eine End-to-End Verschlüsselung an, auch Whatsapp!

Bei der End-to-End Verschlüsselung handelt es sich um Nachrichten die auf der einen  Seite der Konversation (also am Gerät selbst) vershclüsselt werden und auch beim Empfänger oder Gesprächpartner ebenrfalls direkt am Gerät entschlüsselt oder auch verschlüsselt werden. der Vorteil dabei liegt drin, dass der eigene Anbieter dadurch eigentlich auch den Inhalt der Nachrichten nicht mehr einsehen oder speichern kann.  Am weitesten umgesetzt ist diese Methode bei Telegram. Bei diesem Nachrichtendienst werden auf Basis eines offenen Standards und auch Nachvollziehbar die vollständige Kommunikation zwischen zwei Gesprächspartner verschlüsselt. Pbwohl diese Daten auf den Servern des Anbieter zum Teil zwischengespeichert werden, auch um einen Empfang auf mehreren Geräten syncronisiert zu ermöglichen, ist es für den Betreiber nicht mehr einsehbar welche Inhalte in den Nachrichten sind. Whatsapp bietet seit Anfang 2015 ebenfalls eine Verschlüsselung an, allerdings ist hier nicht eindeutig nachvollziehbar, wann diese zwischen zwei Teilnehmern zur Anwendung kommt und wann nicht. In einigen tests hat sich gezeigt, dass es zwar prinzipiell zu einer entsprechenden Verschlüsselung kommen kann, in Gruppenchats oder wenn ein Android gerät aber mit eine Apple gerät kommunziert, dann auch nicht! Dies ist für den Benutzer nicht nachvollziehbar und daher besteht immer das Risiko, dass eben keine Verschlüsselung verwendet wird. Auch gesetzliche Regelungen wie sie die deutsche Regierung im herbst 2015 mit der Vorratsdatenspeicherung den Anbietern auferlegt hat, führen weiter dazu, dass die Anbieter selbst oftmals zwar „Sicherheit und Verschlüsselung“ nach Außen kommunizieren in der Praxis aber nicht 100% umsetzen! Der deutsche Gesetzgeber verlangt, dass die Nachrichten gespeichert werden müssen, damit die Polizei darauf auch einige Monate später zugreifen kann. Wer damit Whatsapp als Dienst für seine sensible Kommunikation oder auch Standortbestimmung verwendet, der könnte auch Postkarten ohne Kuverts versenden. Da ist kein Unterschied. gegeben!

Blockierte Inhalte oder auch gedrosselte Dienste gibt es allerdings bei Internetanbietern auch in anderen Bereichen.

Filesharing/P2P also Torrentanwendungen sind ein gutes Beispiel dafür. Sehr viele Internatanbieter auch in Deutschland, Schweiz und Österreich priorisieren den Datenverkehr. Dies ist auch ein gängiges Verfahren im Internet um den eigenen Kunden immer einen reibungslosen Service anbieten zu können. Bei erhöhtem Datenaufkommen könnte es zum Ausfall oder auch Fehlern bei der Datenübertragung kommen, die dann auch kritisch viele Kunden betreffen würden. Dazu zählen ja auch Notfall Dienste die oft über das Internet angebunden funktionieren. Damit diese Service auch bei einer kurzzeitigen Überlastung des Netzes einwandfrei funktionieren, werden verschiedene einfach erkennbare Dienste im Internet priorisiert gegenüber anderen. Z.Bsp werden unternehmenskritische VPN Verbindungen priosirsiert, da VPN in den meisten größeren Unternehmen verschiedene Standorte und auch Telefoniedienste miteinander verbinden. Eine kurzfristige Überlastung könnte sonst zur Folge haben, dass Telefongespräche abreissen oder auch sichere Verbindungen und Datenübertragungen gestört werden. Damit dies nicht geschieht, werden VPN Dienste ganz allgemein in den Netzen priorisiert behandelt. Auch bei einem „Stau im Internet“ werden diese Datenpakete dann vor allen anderen über die Router der Netzwerke weitergeleitet. Im schlimmsten Fall, werden somit nur noch VPN-Datenverbindungen transportiert, und normale Webseiten, Downloads oder auch andere Services über das Internet stehen dann einfach kurzfristig.

VPN wird weltweit priorisiert!

VPN ist der Standard weltweit für gesicherte Datenübertragung, alle Regierungen, Unternehmen und auch kritische Datenverkehre werden damit zwischen 2 oder mehreren Standorten übertagen. Darum gibt es auch weltweit diese Priorisierung in allen Netzwerken.

Zusammenfassung

VPN Privatnutzer machen sich dies zum Nutzen. Wenn Du eine VPN Verbindung zu einem Server über Deinen Anbieter aufbaust, auch dann ist diese Datenübertragung nicht mehr einsehbar für den eigenen Internetanbieter, Drosselungen oder auch Sperren können damit nicht mehr wirksam werden.

Zusätzlich wird in überlasteten Netzen damit auch die Datenübertragung verbessert, da der Datenverkehr beim Anbieter lokal aber auch international im Internet vorgereiht wird. Nachrichtendienste (Messenger) werden damit vor dem eigenen Internetanbieter ebenso versteckt und auch die Übertragungsqualität z.Bsp. bei Videogesprächen oder auch Telefonaten kann damit verbessert werden!

VyprVPN kann man auch kostenlos am Smartphone verwenden und damit weltweit ungehindert auch kommunizieren.

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